Einkaufen

woman looking at vegetables

Absolut normal im Alltag ist es den Wocheneinkauf zu tätigen oder? Kommt das Thema Einkauf in der Freundesrunde auf den Tisch, so bemerke ich doch, dass mein „normales Einkaufsverhalten“ ein anderes ist, als bei den anderen Mädels. Beim vertiefen des Themas stellt sich dann auch schnell heraus jeder baut diese Notwendigkeit des Lebensmitteleinkaufes völlig unterschiedlich in seinen Alltag mit ein. So ist hier doch die eigentlich interessante Frage, die sich mir nun stellt: Wie oft muss ich einkaufen, um einen gesunden und frischen Einkauf zugewährleisten? Muss es zwei Mal in der Woche sein oder reichen alle zwei Wochen im Kontrast dazu?

Es kommt darauf an was du isst, wieviele ihr im Haushalt seid und wie du kochst. Was gehört bei dir in den Vorratsschrank und was sind deine Basics die du immer brauchst und da haben musst.

Meine Basics im Vorratsschrank:

– zarte Haferflocken, Datteln, Sonnenblumenkerne, Flohsamenschalen, Walnüsse, Cashewkerne, Mandeln

– Thunfisch, saure Gurken, eingelegte Artischocken, eingelegte Tomaten, Dosentomaten

-Reis, Quinoa, Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch

-TK-Beeren und Obst, Brot, Kräuter auch TK oder getrocknet

-Mandelmus, Erdnussmus, Agavendicksaft, Rapsöl, Olivenöl, Honig

Damit habe ich schon soviel für meine Gerichte und Rezepte im Haus, dass ich immer etwas daraus kochen kann. Dazu kommen viele Milchprodukte, die ich im Kühlschrank gut länger lagern kann.

Kühlschrank:

-Scheibenkäse, Feta, Streukäse für Pizza oder Aufläufe, Joghurt

-Senf, Tomatenmark, Ketchup, Mayo

-Zitronensaft, Ingwersaft, Leinenöl

 

Nun kommen wir zu den frischen Angelegenheiten: Obst und Gemüse, ein großer und sehr wichtiger Teil. Unser Gemüsefach und unsere Obstschale sollten auch immer was anbieten können. In meinem Gemüsefach können Paprika, Gurke, Karotten und Zucchini über eine Woche gut gelagert werden. So kann ich sie nach und nach ohne Probleme verbrauchen. Tomaten, Äpfel, Birnen, Bananen und Weintrauben gehören in die Schale außerhalb des Kühlschrankes, wobei Äpfel und Birnen auch länger im Gemüsefach haltbar sind. Wie handhabst du das? Welches Thema habe ich noch vergessen?

Also insgesamt komme ich mit meinem System gut für zwei Wochen in der Regel hin. Ich koche meist mittwochs und sonntags und dann auch gleich mit für die nächsten Tage. So kann ich mit meinem Curry-Rezept zum Beispiel gut drei Tage eine warme Mahlzeit abdecken und den Rest sogar einfrieren. Dann aber ohne den Halloumi, aber wenn es dir so wie mir geht, ist der dann schon längst vorher verputzt.

Mein Curry (4 Portionen)

Zutaten:

500g Halloumi, 1 Süßkartoffel, 200g TK-Erbsen, 2 Zwiebeln, max. 20g Ingwer, 4 Knobis, 3 TL Garam Masala, 2 TL Curry, 1 TL Kreuzkümmel, 1 TL Kurkuma, 800 ml stückige Tomaten aus der Dose, 400g Kokosmilch, 300 ml Wasser, Reis

Zubehör: ein kleiner Topf für den Reis, eine große Pfanne für das Curry am besten mit hoher Fassung oder sogar einen großen Topf (wenn Pfanne nicht vorhanden)

Zubereitung:

  1. Knobis und Ingwer klein hacken
  2. Zwiebel schneiden, Süßkartoffel würfeln
  3. Halloumi in Scheiben schneiden
  4. etwas Öl in der Pfanne erhitzen und Halloumi braun anbraten – herausnehmen
  5. Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch anbraten und darauf die ganzen Gewürze geben
  6. Tomaten, Kokosmilch und Wasser hinzufügen – mit Erbsen und Kartoffeln zusammen für 2o Minuten köcheln
  7. Zeitgleich Reis kochen und mit Halloumi zusammen dann servieren

Das war jetzt nur ein Beispiel, aber ich finde das trifft den Kern sehr gut. Wenn ich solche Rezepte kombiniere und mehrfach mit einbaue spare ich mir Zeit beim kochen und beim Einkaufen. Ich decke dabei gleichzeitig Gemüse und Ballaststoffe ab, was bei mir in unserem zwei Personen-Haushalt sehr gut funktioniert. Natürlich wäre es zum Beispiel auf eine große Familie gerechnet mehr, aber das Grundprinzip für den Einkauf und die damit verbundene Planung wäre in der Basis denke ich in gleicher Weise möglich. Was meinst du?

Es sollte vielleicht auch noch erwähnt werden, dass ich es liebe auf Märkten, „Straßenständen“ oder in Hofläden zusätzlich frisches saisonales mitzunehmen. Damit finde ich tut man nebenbei auf regionaler Ebene und auch für sich selber was Gutes. Es macht Spaß und mit Glück erlebst du eine persönliche Geschichte des Verkäufers über das Produkt noch dazu.

Fazit: Für mich in meiner jetzigen Phase des Lebens und meinen Kochgewohnheiten reicht es völlig aus, gesund und frisch im Abstand von zwei Wochen den Grundeinkauf zu tätigen. Ich denke es ist aber definitv nicht in Stein gemeiselt und Ausnahmen betsätigen die Regeln. Jeder sollte es an sich so gut es geht anpassen und individuell einbauen.

Viel Glück dabei 🙂

 

 

 

 

 

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